Abgeordneter wirft Bayer „Pfusch“ vor
Erkrath. (fis)
Was haben die U- Bahn in Köln und die CO- Pipeline gemeinsam? fragt der Erkrather und Mettmanner CDU- Landtagsabgeordnete Harald Giebels. Seine Antwort: „Pfusch beim Bau!“
Er sei entsetzt ob des „erneuerten rechtswidrigen Verhaltens von Bayer“. Damit verurteilt er, dass Bayer unter Verstoß gegen den Planfeststellungsbeschluss nicht genehmigte Stahlsorten verbaut hat. „Das Verhalten von Bayer ist unerträglich“, so der Abgeordnete. Und weiter: „Zum wiederholten Mal zeigen die Verantwortlichen von Bayer, dass ihnen die Sicherheit der Menschen offensichtlich egal ist.“
Bayer spare an der Sicherheit und pfusche beim Bau. Nachdem schmalere Geogridmatten verwendet wurden, die Kampfmitteluntersuchung unterlassen und von der genehmigten Trassenführung abgewichen wurde, komme nun durch die Bezirksregierung ans Tageslicht, dass nicht genehmigte Stahlsorten verbaut wurden. Dieses erneuert „ rechtswidrige Verhalten“ zeige, dass Bayer einfach nicht in der Lage sei, ein so hochsensibles Bauvorhaben mängelfrei durchzuführen. Der Landtagsabgeordnete: „ Es ist ein Skandal ähnlich wie beim U- Bahnbau in Köln. Der Pfusch führt zu unkalkulierbaren Sicherheitsrisiken für die Menschen entlang der Trasse.“ Er wirft dem Unternehmen
„ Arroganz“ vor, wenn es über 105 000 Menschen, die gegen die Pipeline protestieren, als kleine, lokale Gruppe bezeichnet. Bayer sollte von der CO- Pipeline endgültig Abschied nehmen.