Pressemitteilung


Mai 2009 - feurige und
fruchtbare Aktionen gegen die CO- Pipeline -
vom Mahnfeuer am 1. Mai bis zur Bayer- HV am 12.Mai 2009
Die Aktionen gegen den Betrieb der Bayer-Gift-Röhre gehen weiter. Wenn Bayer, Büssow und Rüttgers meinen, den Widerstand brechen zu können, werden wir sie eines Besseren belehren. Jetzt nachdem die Bagger Fakten geschaffen haben, ein dubioser Vertrag geschlossen wurde und alle Nachgenehmigungen von RP Büssow nachgereicht werden, setzen wir ein Feuerzeichen. So werden wir der Landespolitik und Bayer hoffentlich doch noch ein Licht aufgehen lassen.
Das Protestfeuer gegen
Willkür von BAYER und Landesregierung wird am
1. Mai 2009 von den Höhen Erkraths aus bis in die
Landeshauptstadt Düsseldorf und in die Bayer-Zentrale in
Leverkusen leuchten.
Die Treffpunkte, der Ablauf der Kundgebung und alles zu dem Protestfeuer sind
dem beigefügten Flyer zu entnehmen.
Auch auf mehreren Feiern zum 1. Mai – mit prominenten Teilnehmern – werden wir mit unseren Mahnungen und Forderungen bildhaft vertreten sein.
In Hilden lädt die
Familienheimsiedlung am Lehmkuhler Weg e.V. für den
7. Mai 2009 zu einer Demonstration ein. Um 15.00 Uhr soll auf der
Grünfläche Richrather Straße / Salzmannweg ein
Baum des„Nichtvergessen“
gepflanzt werden. Danach werden 67 Frauen, die jeweils einen Kilometer der
Pipeline repräsentieren sollen, in Richtung Alter Markt gehen. Für die 67
„Starken Frauen“ sind noch Anmeldungen möglich und erwünscht. ( Kontakt siehe
beigefügten Flyer)
Wenn Bayer-Chef Werner Wenning am 12. Mai 2009 zu der jährlichen Aktionärsversammlung kommt, werden wir die Aktionäre bereits vor dem Tagungsort – der Messehalle 8a in Düsseldorf – mit Plakaten und einem kurzen „Aktionärsbrief“ über sein misslungenstes Projekt informiert haben. Da wird sich Wenning nicht nur unseren kritischen Fragen stellen müssen. Auch die renditeorientierten Aktionäre möchten erfahren, weshalb Wenning der CO-Pipeline weiter Geld und Image seines Unternehmens opfert.
Und welch eine Terminkollision: am 12. Mai 2009 findet ebenfalls in Düsseldorf vor dem Verwaltungsgericht die Verhandlung über den Bayer-Eilantrag auf vorzeitige Inbetriebnahme statt. Der Termin ist allerdings nichtöffentlich; das ist also nur für Bayer, die Bezirksregierung und die Kläger eine Terminkonkurrenz.
Alle Aktionen zeigen
deulich:
„Die
ganze Region will diese menschenverachtende CO-Pipeline nicht!“
Unser Kampf geht immer weiter, auch wenn das noch Jahre dauern kann!