Pressemitteilung

Textfeld: Dieter Donner 
Pressekoordinator der
Initiativen Monheim, Hilden, Langenfeld, Erkrath, Ratingen, Solingen, Düsseldorf
 
Humboldtstraße 64
40723 Hilden 
Telefon (02103) 65030
dietersdonner@arcor.de
Textfeld: Stopp Bayer–CO-Pipeline
Keine Risiko-Leitung durch Wohngebiete in NRW
Hilden, 12. August 2009


 
Hilden, 12. August 2009

 

 

 


 

                  Stand der Unterschriften am 30.07.09:  102.394

 

 

K(r)aterstimmung bei Bayer und Büssow -

              Büssow gibt es zu:  mit eigenem Antrag Bayer unterstützt

               

In der gestrigen Pressemitteilung der Bezirksregierung werden die dortigen Irrungen und Verwirrungen überdeutlich.

Aus einem „Beitritt zum Verfahren“, was immer Büssow und seine Leute sich davon „prozesstaktisch“ versprachen, wird dann doch die Beichte,  einen „ähnlichen“ eigenen Antrag gestellt zu haben. Also waren die ersten Aussagen, man habe den Antrag von Bayer auf sofortige Inbetriebnahme nicht unterstützt, eine gezielte Fehlinformation und eine glatte Untertreibung. Denn es gab ja, so aus der Pressemeldung ersichtlich, sogar den Büssow-eigenen Antrag auf sofortige Inbetriebnahme.
Von Fachjuristen wird dieser Rechtfertigungsversuch als rechtlicher Unfug bezeichnet.

Büssow hat dadurch prozesstaktisch nur eins verursacht:
Er hat dem Steuerzahler das Prozesskostenrisiko zusätzlich aufgeladen!

Da weht nach den „Bombengeschichten“ der letzten Wochen Bayer und Büssow der Wind immer stärker entgegen. Mit dem Verschweigen der „fehlenden Kampfmittelsondierung“ hat Büssow zwar Bayer unterstützt, aber er hat gleichzeitig dem Gericht Fakten unterschlagen, die in seiner Behörde seit langem bekannt waren.  Dies ist dem Brief vom 3. Juli 2009 aus seinem Haus an die Landesregierung ganz klar zu entnehmen.

Diese Frage wird eine entscheidende Rolle bei der Dienstaufsichtbeschwerde der Initiativen gegen Büssow spielen. Aber auch die Rolle der Landesregierung gerät zunehmend ins Zwielicht.

·         Hat die Landesregierung über die Staatssekretäre den Bericht des Kampf-mitteldezernates aus dem Hause Büssow angefordert  oder war es eine Eigenmächtigkeit der Behörde?

·         Hat es schon eine Reaktion der beaufsichtigenden Landesregierung (oder Ihrer angeschriebenen Staatssekretäre) zu diesem Skandal gegeben oder soll das jetzt totgeschwiegen werden?

Jetzt ist es wohl an der Zeit, einen „offenen Brief“ auch an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu richten und ihn nach dem Ende seines „Schweigegelübdes“ in Sachen CO-Pipeline zu fragen.