Pressemitteilung


RP Büssow wieder
erwischt – Bombenprüfung doch nicht erledigt
Am 21. 8.2009 verkündete
Regierungspräsident Jürgen Büssow in der Presseerklärung zu einem weiteren
Planänderungsbeschluss Absperr-schieberstationen, dass „nach erfolgter
Bescheinigung der Kampfmittel-freiheit“ die Bauarbeiten „nun starten“
könnten.
(http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2009/08August/147_2009.html)
Das war wohl wieder voreilig. Denn ein wachsamer Landwirt aus Hubbelrath hat bei seinem Kontrollgang bemerkt, dass an der Baustelle der Schieberstation am Gollenbergsweg in Ratingen – an der Grenze zu Düsseldorf Hubbelrath - Kunstoffrohre in den Boden eingebracht wurden.
Die Kunstoffrohre sollen dazu dienen, mit Sonden in dem Erdbereich unterhalb der
späteren Schieberstation Metalle zu entdecken und die Kampfmittelfreiheit
nachzuweisen.
Das geschah aber erst jetzt und
nicht , wie Büssow im August 2009 verkündet hat. Also wieder mal wurde der
Regierungspräsident bei einer Falschmeldung erwischt.
Da die Schieberstation in Hilden an der Elberfelder Straße schon weiter im Bau
fortgeschritten war, konnten wir nicht feststellen, ob und wann dort ebenfalls
in gleicher Weise nach Bomben gesucht wurde. Die Nähe auch dieses Standortes zur
Autobahn A 3 und uns gemeldete Zeitzeugenberichte machen das aus unserer Sicht
dort ebenfalls nötig.
Was nun, Herr Regierungspräsident Büssow, oder doch eher Baron Münchhausen?