Pressemiteilung der IG Erkrath vom 18.08.2008

 

 

Mitglieder der Initiative "Baustopp der Bayerpipeline" und der IG Erkrath von Baggerführer angegriffen

 Am Dienstag, den 25. August 2008, wurden von der für die Bauausführung zuständigen Firma vorbereitende Arbeiten für die Unterquerung der A3 im Bereich Erkrath getroffen. Diese Arbeiten wurden natürlich von einigen Mitgliedern der Bürgerinitiativen beobachtet und dokumentiert.

 Um Streitigkeiten zu vermeiden, hielten diese sich außerhalb des Baustellenbereichs auf, so dass der Abstand zwischen der Arbeitstrasse und den Beobachtern ungefähr 15 Meter betrug. Trotzdem reagierten die Bauarbeiter äußerst nervös und aggressiv, als sie die Leute entdeckten. Mir verbalen Attacken nach dem Motto „Verschwindet von der Baustelle“ bis hin zu „Gleich passiert euch was“ waren die Entgleisungen zu vernehmen und gipfelten in der Behauptung – nach einem Hinweis, dass eine Baustelle abgesichert sein müsste -, die Mitglieder der Initiativen hätten die Baustellenabsicherungen und Hinweisschilder entfernt.

 Von diesem hanebüchenen Unsinn mal abgesehen, wurde im Ausschuss für Planung Umwelt und Verkehr der Stadt Erkrath in einer Sondersitzung am 25.06.2008 folgendes einstimmig beschlossen:

 

- Zusammen mit den Bürgerinitiativen dokumentiert die Stadt Erkrath die Mängel in der Baustellenabwicklung, überprüft die Einhaltung des Planfeststellungsbeschlusses und übergibt diese Dokumentation ihren Rechtsvertretern. Ziel ist der sofortige Baustopp.

 
gez. Wolfgang Cüppers