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23.11.2009
Mahnwache gegen die CO-Pipeline |
Rund 80 Pipelinegegner
aus dem Kreis Mettmann und Duisburg protestierten am 23.11.2009 mit
einer Mahnwache vor dem Düsseldorfer Ständehaus. Adressat des Protestes
war Bayer-Vorstand Werner Wenning, der vor rund 550 geladenen Gästen aus
Wirtschaft und Politik Interviewpartner in einer Talkrunde mit Giovanni
di Lorenzo war. Weder Sturm, strömender Regen noch Kälte hielten die
Menschen davon ab, mit Fackeln, Transparenten, Grabkerzen, Trompeten und
lautstarken Sprechchören gegen die CO-Pipeline zu demonstrieren. Einige
wenige Besucher der Düsseldorfer Prominenz aus Wirtschaft und Politik
kamen trotz starken Regens auf uns zu und holten sich Informationen oder
riefen uns zu: "Macht weiter so" "Wir wissen worum es geht" " nur nicht
nachlassen mit dem Protest". Der Protest gegen die CO-Pipeline wurde
auch von einer Abordnung des Symphonischen Blasorchesters der
Musikschule Hilden sowie einer Reihe von Kommunalpolitikern unterstützt.
Von der SPD Erkrath kamen die stellvertretende Bürgermeisterin Edeltraud
van Venrooy, Dieter Becker, Adi Franke und Jan Wolter sowie von der
BmU Erkrath Angela Klinkhammer-Neufeind, Monika Hustädt und Bernhard
Osterwind. Aus Hilden kam Birgit Alkenings, SPD-Landtagskandidatin wie
ihr Kollege Matthias Engel, die alle das Sauwetter geduldig mit ertragen
haben.
Nachdem bereits im Vorfeld massiv versucht wurde, unsere ordnungsgemäß
und auch rechtzeitig angemeldete Mahnwache zu torpedieren, konnte
insbesondere mit Hilfe der zuständigen Polizeibeamten bereits am Freitag
ein Kompromiss zur Durchsetzung unserer Bürgerrechte erreicht werden.
Vor Ort war allerdings zu beklagen, dass man uns von Anfang an vor allem
durch den Sicherheitsdienst des Veranstalters erheblich zu behindern
versucht hat. Anfangs wollte man verhindern, einen Pavillon (3X3 m!)
innerhalb der uns zugesagten Zone aufzustellen. Auf der anderen Seite
des Gebäudes wurde uns dann ein KFZ des Sicherheitsdienstes "vor unsere
Nase" gestellt. Dann wurden wir zur Straße hin von Geschehen wie in
einem Zoo mit Barrieren abgetrennt. Eine unserer Gruppen wurde von einem
Scheinwerfer des Veranstalters geblendet.
