Tempo 30 = Fahrzeitverlängerung?

Verkehrsschild Zone 30In der Theorie lässt sich ein Fahrzeitverlust einfach berechnen, in der alltäglichen Praxis gestaltet sich dies aber als schwierig. Auf einer gemessenen Fahrtstrecke von 1000 m ergibt sich bei konstantem Tempo 50 zu Tempo 30 ein Zeitverlust von maximal 0,8 Min oder 48 s. In der Realität wird dieser Zeitverlust aber gar nicht erreicht, da bei heute typischen Verkehrssituationen (stockender Verkehr, Stau) eine Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h weit weniger oft erreicht wird, als eine durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit von 30 km/h. Somit wäre auf einer Strecke von 1.000 m ein Zeitverlust von 10-20 Sekunden für den Kraftfahrzeugverkehr zu errechnen. (Tempo 30 Leitfaden) Dieser Zeitverlust ist wohl hinsichtlich aller anderen ökologischen Vorteile verschwindend gering.

Tempo 30 für den öffentlichen Busverkehr?

Es gibt zu diesem, oft als Antihaltung angeführten Thema eine wissenschaftliche Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen - BAST.

"Die Hypothese, dass Tempo 30 den Linienbetrieb von Bussen im Stadtverkehr überproportional behindert, muss im Hinblick auf die Fahrzeitverluste abgelehnt werden. Verkehrsberuhigende Maßnahmen von hoher Intensität verlangsamen zwar den Fahrtverlauf in Tempo-30-Gebieten, wirken sich auf die Gesamtsituation der Linien nicht entscheidend aus. Dieses Ergebnis korrespondiert voll und ganz mit den Resultaten ähnlicher, mit anderen Methoden vorgenommener Forschungsvorhaben."

(Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen)

Diese Untersuchungen wurden unter den Randbedingungen der "alten" Straßenverkehrsordnung gemacht. Das bedeutet, dass der Einbau von Bodenwellen, Pflanzkübeln oder erhöhte Pflasterungen zur Verkehrsberuhigung obligatorisch vorgeschrieben war. In der "neuen" Straßenverkehrsordnung sind diese baulichen Maßnahmen nicht mehr erforderlich.

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