Masterplan Neandertal

Neandertal - die Düssel

Das Neandertal ist ein weitgehend unbebauter Talabschnitt im niederbergischen Land, in der die Düssel zwischen den Städten Erkrath und Mettmann fließt. Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte die Umbenennung des Tales vom "Hundsklipp" in "Neandertal" zum Gedenken an Pastor Joachim Neander. Durch den Fund der fossilen Überreste eines Urzeitmenschen aus dem Pleistozän (Zeitspanne Beginn der Vergletscherung der Arktis), dem Neandertaler (nach dem Fundort benannt), wurde das Tal weltweit berühmt. 1921 wurden große Teile des Neandertals unter Naturschutz gestellt. Ende des 20. Jahrhunderts wies man das Neandertal als „Natura 2000 Gebiet“ aus. Somit entspricht es der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie von 1992 und erhält rechtliche Unterstützung aus dem Bundesnaturschutzgesetz. Es gilt, diesen ökologisch wertvollen Lebensraum weiter verantwortungsvoll gemäß den Richtlinien zu bewahren und zu beschützen.

Daraus resultierend ist es nicht einfach, die Bedürfnisse von Flora und Fauna höchst sensibel mit den unterschiedlichsten Interessen der Anwohner, der Naherholungssuchenden, Museumsbesucher und Gewerbebetreibenden sowie mit dem allgemeinen Landschafts- und Naturschutz in Einklang zu bringen. Gerade dieser großen Aufgabe stellt sich das Projekt:

Logo des Projekts Masterplan Neandertal
"NaturKulTour Neandertal - Masterplan für ein Kulturerbe der Eiszeit"

Dieses Projekt wird unterstützt durch zahlreiche Förderer und Träger. Die IG Erkrath beteiligt sich ebenfalls tatkräftig.

Weitere Informationen: NaturKulTour Neandertal Masterplan (PDF)


Der Masterplan Neandertal – und was ist davon geblieben???

Waren zu Beginn der der Planungen die Erwartungen sehr hoch und die Euphorie, das Tal als touristischen Magnet für die Region unter Beibehaltung der intakten Natur und Umwelt auszubauen ist nach Wegfall der Zuschüsse aus Europa und dem Land recht wenig übrig geblieben. Und das müssen die Städte des Kreises und der Kreis selber tragen.
Unsere Anregungen zu den ersten Planungen finden Sie eine Seite vorher.

Geblieben sind die sogenannten Module, die sich um Parkplatz Spielplatz und Museumsumfeld ranken, nämlich:
Die sogenannten M-Module beinhalten die Aufwertung des Museumfeldes und Neanderparks (M-Module). Die räumliche Abgrenzung der Module zur Aufwertung des Museumsumfeldes und Neanderparks wird in der Plandarstellung in Anlage 1 gezeigt.

Übersicht über die M-Module:

  • M1:   Museumsbrücke über Düssel und Mettmanner Bach/Umbau des Einmündungsbereichs/Autaktplatz
  • M2a: Spielplatz (bestehendes Areal) / Uferbereich Düssel
  • M2b: Spielplatzerweiterung
  • M2c: Spielplatzbrücke Parkplatz - Spielplatz
  • M3a: Renaturierung der Düssel

Und auch diese einezelnen Maßnahmen werden nach einem Beschluss des Kreistages erst ab 2017 in Angriff genommen.Die übrigen Maßnahmen werden noch später oder wie der Baumwipfelpfad wohl überhaupt nicht in Angriff genommen. Was aus den Rundwegen oberhalb des Taleist noch nicht entschieden. Die zuwegung vo Bhnhof Hochdahl in ds Tal zu Museum wird mit dem Ausbau der Haupstraße in Angriff genommen – zumindest der Teil um den Bahnhof herum.

Sobald wir hierzu genaueres erfahren, z. B. über den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftförderung oder den Planungsausschuss der Stadt Erkrath werden wir Sie weiter informieren.

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