25.07.2007: NRZ: Bayer treibt die Pipeline eilig voran

PROJEKT Gegner sind empört über das Vorgehen des Unternehmens und kritisieren Regierungspräsident Büssow harsch. Arbeiten auch in Erkrath.

Unangekündigt haben Bagger am Montag auch in Erkrath nahe der der A3, begonnen, Mutterboden abzutragen, um die CO-Pipeline vorzubereiten. Dieter Donner, Sprecher der Gegner, dazu: ,,Bayerverstößt damit gegen die Vorgaben der Planfeststellung und Regierungspräsident Büssow verschläft diese Verstöße." Die Planfeststellung verlange einen Bauzeitenplan, der zwei Wochen vor Baubeginn vorzulegen sei, so Donner. „In der Baustellenverordnung der Planfeststellung ist gefordert 14 Tage vor Einrichtung der Baustelle eine Vorankündigung und 'Die Vorankündigung ist zusätzlich sichtbar an exponierter Stelle auf der Baustelle auszuhängen und bei wesentlichen Änderungen anzupassen. „Nichts davon passiert und Regierungspräsident Büssow schweigt dazu." Die Initiative habe den Regierungspräsidenten per Fax dazu aufgefordert, zu handeln.
Pipeline-Gegnerin Ulla Grimm zeigt sich erbost über Arbeiten entlang der A46 auf Unterfeldhauser Seite von einer Spezialfirma. Zwischen Autobahnabfahrt A3 zur A46 in Richtung Anschlussstelle Erkrath werden am Fuß der Schallschutzwand - auf der den Wohnbereichen Birken, Überhaan, Am Eselsbach, Am Thieleshof, Max-Planck-Straße zugekehrten Seite - im Spezialverfahren Leitungen eingebracht.
Derweil haben am Samstag 1282 Bürger am Hochdahler Infostand der Gegner gegen das Projekt unterschrieben, allein 6967 Unterzeichner aus Erkrath gibt es inzwischen.

Quelle: NRZ 25.07.2007



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