25.07.2007: NRZ: Pipeline-Gegner auch weiter kampfbereit

Informationsabend Rund 100 Bürger folgten der Einladung der vereinigten Bürgerinitiativen zur Diskussion

HILDEN „Ich bin der vollsten Überzeugung, dass die Bayer-Pipeline nicht fertig gebaut wird.“ Das prophezeite Marlies Elsen, Aktivistin der vereinigten Bürgerinitiativen gegen den Bau der CO-Pipeline des Bayer-Konzerns auf der Versammlung der Familienheimsiedlung Lehmkuhler Weg. Rund 100 Bürger waren in die Schulaula Wiedenhof gekommen, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. Ihre Zuversicht begründete Elsen mit der Stärke der Protestbewegung, die inzwischen gut 28600 Unterschriften gegen die Pipeline gesammelt hat.
Die Protestaktionen müssen weitergehen, appellierte Elsen an die Bürger und bat um tatkräftige Unterstützung um beispielsweise die vielen Infostände wechselnd besetzen zu können. Sie forderte die Bürger im Kreis Mettmann auf, sich an der Groß-Demo in Duisburg-Huckingen am 4. August zwischen 11 und 12 Uhr zu beteiligen. Beim am selben Tag geplanten Sommerfest der Familienheimsiedlung Lehmkuhler Weg wollen die Pipeline-Gegner auf der Grenze zu Langenfeld am Abend eine Mahnwache mit Taschenlampen abhalten. Ausdrücklich dankte Marlies Elsen Bürgermeister Günter Scheib, „der uns wirklich sehr unterstützt, und der momentan versucht, den Duisburger Oberbürgermeister für eine gemeinsame Resolution zu gewinnen.“
Über eine Stunde lang beantwortete Dieter Donner, Pressesprecher der Bürgerinitiative, Fragen der Zuhörerschaft. Er stellte noch einmal fest, dass man die fünf Trassen-Bürgermeister „voll auf Linie“ bekommen habe. Monheims Bürgermeister Thomas Dünchheim müsse man bescheinigen, als erster von Beginn an wirkungsvoll gegen den Pipeline-Bau vorgegangen zu sein. Nach der gemeinsamen Presseerklärung der für den Kreis zuständigen CDU-Landtagsabgeordneten gelte es, auch die anderen Parteien ins Boot zu holen. Vielleicht, so Donner, lasse sich so der Weg für den interfraktionellen Antrag ebnen. Scharf kritisierte er die Bezirksregierung, die ihm am Morgen die Akteneinsicht zur geplanten Änderung des Trassenverlaufes in Duisburg und Hubbelrath verweigert habe. Auch eine Änderung des Trassenverlaufes im Kreis Mettmann müsse möglich sein, zumal in einem so dicht bebauten Gebiet immer Wohngebiete betroffen seien. (kdk)

Quelle: NRZ vom 25.07.2007



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