20.08.2007: NRZ: Neuer Sicherheits-Vorstoß von Bayer

PIPELINE. Chemie-Konzern schlägt "Fünf-Punkte-Programm" zur Sicherheit vor. Die Vorschläge darin wurden offenbar von der Monheimer SPD übernommen.

MONHEIM/KREIS METTMANN. Die Proteste zu der von Bayer durch den Kreis Mettmann, Teile von Düsseldorf und Duisburg geplanten CO-Pipeline zeigen Wirkung. In Duisburg hat Bayer bei einem Gespräch mit der Stadt ein Fünf-Punkte-Programm vorgeschlagen. Danach soll unter anderem ein neuer Gutachter die Sicherheit der Pipeline untersuchen. Er soll von Bayer, der Stadt und den Bürgerinitiativen gemeinsam ausgesucht werden. Außerdem soll vertraglich zugesichert werden, dass Bayer die Leitung mit weniger Druck betreibt als zulässig ist. Ferner denkt Bayer darüber nach, die CO-Leitung zumindest in den Siedlungsgebieten durch einen zusätzlichen Betonmantel zu umgeben.

Auffällig ist, dass dieses Fünf-Punkte-Programm von Bayer weitgehend identisch ist mit Vorschlägen, die die Monheimer SPD im Gespräch mit Bayer-Vertretern gemacht hatte (NRZ von Freitag). Bayer hat sich die SPD-Vorschläge offenbar zu eigen gemacht.

Bei der Stadt Monheim sind die Bayer-Vorschläge nicht bekannt. "Darüber hat es keine Gespräche gegeben", so Stadt-Sprecher Michael Hohmeier. "Aber wenn Bayer zusätzlich die Sicherheit überprüfen lassen will, haben wir nichts dagegen..." Dieter Donner von den Initiativen "Stoppt die Bayer-Pipeline": "Der Vorstoß in Duisburg zeigt, dass Bayer und die Bezirksregierung zunehmend nervös werden!" (gömi)

Quelle: NRZ online 20.08.2007



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